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Freestyle - Offenes Atelier
Das Offene Atelier bildet einen Schwerpunkt innerhalb der Arbeit der Kinder- und Jugendkunstschule unARTig des Kunstvereins Ludwigshafen. Es ist ein Forum für Jugendliche gleich einem Labor, in dem die TeilnehmerInnen forschen, sich ausprobieren und entfalten können. Das Offene Atelier ist ein Freiraum, frei von Dogmen, Richtlinien und Bewertungen und bildet ein Gegenstück zu dem nach Lehrplan geregelten und zensierten Kunstunterricht in der Schule. Die Funktion der Dozentin ist unterstützend, fragend und aufgreifend.
Den Teilnehmern steht eine Grundbausatz an Materialien zur Verfügung, der Papiere, eine Leinwand sowie Zeichenmaterialien wie Sifte, Kohle, Kreide und Farben beinhaltet. In der Umsetzung der einzelnen Projekte wird immer wieder auf alte Meister oder auf prominente Künstler der Neuzeit Bezug genommen. Dadurch setzen sich die Jugendlichen mit unterschiedlichen Stilen und künstlerischen Schaffensprozessen auseinander. Ihre Wahrnehmnung wird durch vergleichendes Sehen sensibilisiert und geschult und bereitet sie auf ihre eigene künstlerische Umsetzung vor. In dieser Umsetzung erfahren sie, dass der Prozess vielschichtig und kein Geniestreich ist. Es ist wichtig, dass der künstlerische Prozess in seiner Gesamtheit und Komplexität erfasst wird: Ideenfindung, Recherche, Auseinandersetzung mit dem gewählten Thema, Eingrenzung, Überlegungen zur Umsetzung, Materialfindung, Probiren, Spielen, Variieren und Verwerfen, inklusive auch der Erfahrung des Scheiterns.
Das Offene Atelier ist aber auch ein Ort, der Begegnungen zulässt. Über gemeinsame Aktivitäten wie Ausstellungsbesuche im Kunstverein, Filmabende und Museumsbesuche werden die einzelnen TeilnehmerInnen in ihrer Gemeinschaft bestärkt. Soziale Kompetenzen wie gegenseitige Unterstützung, Zuhören, gegenseitige Wertschätzung, Kritikfähigkeit, Offenheit und Toleranz werden geschult und gefestigt.
Im März 2011 besuchten elf Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren das Atelier. Die Gruppe ist äußerst homogen, die Atmosphäre sehr positiv. Die TeilnehmerInnen unterstützen sich gegenseitig, geben untereinander Ratschläge und Hilfestellungen; die künstlerische Arbei ist intensiv und sehr konzentriert.
Einmal im Jahr werden die Arbeiten des Offenen Ateliers im Foyer des Kunstvereins in einer kleinen Ausstellung präsentiert, die die TeilnehmerInnen selbst zusammenstellen. Während der Eröffnungsveranstaltung können die jungen Künstler über ihre eigenen Arbeiten und Erfahrungen im Offenen Atelier sprechen. Eine Präsentation der Werke bedeutet eine besondere Wertschätzung der künstlerischen Leistungen und Prozesse der Jugendlichen und gleichermaßen eine Motivation zum Weitermachen.
(aus der Projektbeschreibung von Stefanie Schubert und Ina Grützbach, März 2011)
Den Teilnehmern steht eine Grundbausatz an Materialien zur Verfügung, der Papiere, eine Leinwand sowie Zeichenmaterialien wie Sifte, Kohle, Kreide und Farben beinhaltet. In der Umsetzung der einzelnen Projekte wird immer wieder auf alte Meister oder auf prominente Künstler der Neuzeit Bezug genommen. Dadurch setzen sich die Jugendlichen mit unterschiedlichen Stilen und künstlerischen Schaffensprozessen auseinander. Ihre Wahrnehmnung wird durch vergleichendes Sehen sensibilisiert und geschult und bereitet sie auf ihre eigene künstlerische Umsetzung vor. In dieser Umsetzung erfahren sie, dass der Prozess vielschichtig und kein Geniestreich ist. Es ist wichtig, dass der künstlerische Prozess in seiner Gesamtheit und Komplexität erfasst wird: Ideenfindung, Recherche, Auseinandersetzung mit dem gewählten Thema, Eingrenzung, Überlegungen zur Umsetzung, Materialfindung, Probiren, Spielen, Variieren und Verwerfen, inklusive auch der Erfahrung des Scheiterns.
Das Offene Atelier ist aber auch ein Ort, der Begegnungen zulässt. Über gemeinsame Aktivitäten wie Ausstellungsbesuche im Kunstverein, Filmabende und Museumsbesuche werden die einzelnen TeilnehmerInnen in ihrer Gemeinschaft bestärkt. Soziale Kompetenzen wie gegenseitige Unterstützung, Zuhören, gegenseitige Wertschätzung, Kritikfähigkeit, Offenheit und Toleranz werden geschult und gefestigt.
Im März 2011 besuchten elf Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren das Atelier. Die Gruppe ist äußerst homogen, die Atmosphäre sehr positiv. Die TeilnehmerInnen unterstützen sich gegenseitig, geben untereinander Ratschläge und Hilfestellungen; die künstlerische Arbei ist intensiv und sehr konzentriert.
Einmal im Jahr werden die Arbeiten des Offenen Ateliers im Foyer des Kunstvereins in einer kleinen Ausstellung präsentiert, die die TeilnehmerInnen selbst zusammenstellen. Während der Eröffnungsveranstaltung können die jungen Künstler über ihre eigenen Arbeiten und Erfahrungen im Offenen Atelier sprechen. Eine Präsentation der Werke bedeutet eine besondere Wertschätzung der künstlerischen Leistungen und Prozesse der Jugendlichen und gleichermaßen eine Motivation zum Weitermachen.
(aus der Projektbeschreibung von Stefanie Schubert und Ina Grützbach, März 2011)
Wir über uns
Klaus Schönleben über das Offene Atelier (03.01.12)Das Offene Atelier ist für Jugendliche der ideale Spielplatz, um sich künstlerisch auszutoben und dabei zu lernen: Ob Zeichnen, Malen, Schreiben oder Basteln - die Jugendkunstschule unARTig bietet viele Möglichkeiten, die eigene Fantasie anzuregen und sich zum produktivien Gestalten zu motivieren. Für die BürgerStiftung ist es daher selbstverständlich, das Offene Atelier auch über das Jahr 2012 hinaus zu unterstützen. |
Presse und Medien
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"unARTig" lädt ein
Mannheimer Morgen vom 7. Januar 2012 |
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Männerfreie Zone
Martplatz Ludwigshafen vom 23. Februar 2011 |
Weitere Informationen
Das Offene Atelier findet jeden Mittwoch von 17 bis 20 Uhr statt.
Weitere Informationen im Internet unter www.kunstverein-ludwigshafen.de.
Weitere Informationen im Internet unter www.kunstverein-ludwigshafen.de.
Fotos





